Verantwortung wahrnehmen – Verantwortung leben Nachhaltigkeit bei Stabilus

Ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer lebenswerten Welt von morgen. Auch für die Stabilus Gruppe hat unternehmerische Verantwortung in den Bereichen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung – Environmental, Social, Governance (ESG) – hohen Stellenwert.

Deshalb stellen wir uns der Beurteilung durch drei Rating-Agenturen, die unsere Stakeholder und die relevantesten ESG-Themen in besonderer Weise widerspiegeln: CDP, Ecovadis und Sustainalytics. 
Ziel ist es, bis 2030 Spitzenwerte in Nachhaltigkeit zu erreichen. Dazu werden wir konsequent ein Bündel an Maßnahmen umsetzen, die bereits geplant wurden. 

Nachhaltige Entwicklungsziele – mit Relevanz für unternehmerisches Handeln

Stabilus hat sich sechs nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (United Nations Sustainable Development Goals – SDGs) verschrieben, die sich direkt durch unternehmerisches Handeln beeinflussen lassen: hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, nachhaltiger Konsum und Produktion sowie Maßnahmen zum Klimaschutz.

Insbesondere fokussieren wir uns dabei auf die Bereiche:

  • CO2-Emissionen
  • Energieverbrauch und -management
  • Wasserverbrauch und -management
  • Arbeitssicherheit
  • Diversität (z.B. Frauen in Führungspositionen)
  • Gewinnung und Training von Talenten
  • Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette
  • Compliance

Lesen Sie dazu auch unsere Nachhaltigkeitserklärung.

Wissenschaftlich fundierte Ziele – Validierte Klimaziele

Die Ziele von Stabilus zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen wurden von SBTi Services gemäß den Near-Term-Kriterien (Version 5.3) und den Net-Zero-Kriterien (Version 1.3) validiert.


Unsere validierten Ziele lauten wie folgt:


Kurzfristiges Ziel (bis zum Geschäftsjahr 2030): Stabilus verpflichtet sich, die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien um 42,0 % sowie die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope-3-Kategorie aus eingekauften Waren und Dienstleistungen, dem vorgelagerten Transport und Vertrieb sowie der Nutzung verkaufter Produkte um 25,0 % zu reduzieren, jeweils ausgehend vom Basisjahr Geschäftsjahr 2024.


Langfristiges Ziel (bis zum Geschäftsjahr 2050): Stabilus verpflichtet sich, die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien bis zum Geschäftsjahr 2050 um 90,0 % gegenüber dem Basisjahr 2024 zu reduzieren. Stabilus verpflichtet sich zudem, die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope-3-Kategorie aus eingekauften Waren und Dienstleistungen, dem vorgelagerten Transport und Vertrieb sowie der Nutzung verkaufter Produkte innerhalb desselben Zeitraums um 90,0 % zu reduzieren.


Netto-Null-Ziel (bis zum Geschäftsjahr 2050): Stabilus verpflichtet sich, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.


Die SBTi ist eine Organisation für Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen, die es Unternehmen und Finanzinstituten weltweit ermöglicht, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten.


Validierungsdatum: Juli 2026

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Mitarbeitenden weltweit und sind bei Stabilus fest etabliert.

Globale EHS-Managementsysteme

An allen Produktionsstandorten weltweit sind EHS-Managementsysteme (Environment, Health & Safety) implementiert – als gemeinsame Basis für ein einheitliches Sicherheitsverständnis. Die Zertifizierung nach ISO 45001 an ausgewählten Standorten ist für uns mehr als ein Nachweis – sie ist Antrieb zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Arbeitsschutzmaßnahmen und ein klares Signal an unsere Mitarbeitenden: Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

Aktive Sicherheitskultur

Stabilus analysiert fortlaufend Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, entwickelt wirksame Schulungsprogramme und fördert eine gelebte Sicherheitskultur. Alle Arbeitsunfälle werden weltweit erfasst, analysiert und entsprechende Abstellmaßnahmen definiert.

Konzernweiter Wissensaustausch

Best Practices, Erfahrungen und Sicherheitslösungen werden systematisch erfasst und standortübergreifend kommuniziert. So wird sichergestellt, dass sicherheitsrelevante Themen nicht isoliert bleiben, sondern gezielt in der gesamten Gruppe vermittelt werden.